Die Frankfurter Rundschau ist insolvent
James Holden Traditionsblatt am Ende
Frankfurt am Main, 13. November 2012. Wie Spiegel Online (13.11.2012) ) meldet, hat das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH und damit die Frankfurter Rundschau heute morgen beim Amtsgericht Frankfurt am Main Insolvenz angemeldet. Dies habe ein Sprecher des Amtsgerichts dem Spiegel bestätigt. "Die Pleite" solle heute um 15 Uhr auf einer Betriebsversammlung verkündet werden.
Der Verlag DuMont Schauberg in Köln, Besitzer der Mehrheitsanteile der FR, hatte in den vergangenen Jahren mit mehreren Entlassungswellen und der Schaffung einer gemeinsamen Redaktionsgemeinschaft mit der "Berliner Zeitung" versucht, die "FR" vor der Insolvenz zu retten.
Die Frankfurter Rundschau war Referenzblatt unter anderem für die Feuilletonrundschauen des Perlentauchers und die Kritikenrundschauen von nachtkritik.de.
(Spiegel Online / jnm)
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